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Die BERGSTRÄSSER-RINGERKIDS ! PDF Drucken E-Mail
Montag, 24. Oktober 2016

Die Bergsträßer Ringerkids der Sportvereine KSV Sulzbach und RSC Laudenbach betreiben gemeinsam eine rührige, erfolgreiche und ehrenamtliche Nachwuchsarbeit im Ringen. Sowohl im Bereich Breiten- als auch Leistungssport. Zehn Trainer kümmern sich um derzeit 75 Kinder in mehreren Alters- und Neigungsgruppen.

Ringen ist ein sehr fairer Sport mit vielen erzieherischen Werten.

Es erfordert ein hohes Maß an körperlicher Fitness, Disziplin, Erfahrung, Durchhaltevermögen, Verlässlichkeit und psychischer Stärke. Ringen ist zudem gelebte Gewaltprävention.

Wer die Entwicklung unserer Gesellschaft in Deutschland und die Medienlandschaft verfolgt, kann nachvollziehen, dass wir Ringer einen zunehmend schweren Stand haben.

Nachdem der Zulauf bei unseren Übungsstunden in den letzten Jahren immer mehr nachließ, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir gegensteuern können.

Im ersten Schritt gaben wir Schnuppersportstunden in Grundschulen und engagierten uns in der Nachmittagsbetreuung. Mit zwei Grundschulen kooperieren wir über die Maßnahme  Schule - Verein.

Es folgten Sportstunden-Ringen in Kitas vor Ort. Derzeit geben wir in zehn Einrichtungen

Sportstunden-Ringen mit jährlich 150 begeisterten Kindern im Alter von 4-6 Jahren. Bisher nahmen 600 Kinder an den Sportstunden im Kiga teil. Hierzu schafften wir transportable Matten an für 3000.-€. Die Erzieher berichten uns von positiven Veränderungen bei den Kindern im sozialen Bereich durch das Ringen. Kigas schicken uns vermehrt Kinder in unsere Obhut in der Hoffnung, dass wir positiv einwirken können.

Seit 2016 kooperieren wir mit drei Kigas über das PIFF- Programm.

Im Verein bauten wir parallel zu den Kiga- Sportstunden eine Trainingsgruppe auf für Kinder von drei bis fünf Jahren, die von einer Sportlehrerin, einer lizenzierten und zwei weiteren erfahrenen Übungsleiterinnen trainiert werden.

Seit 2016 bilden wir angehende Erzieherinnen fort an einer pädagogischen beruflichen Schule im Rahmen der Sportstunden zum Thema „Gewaltprävention durch Ringen nach sportlichen Regeln“.

Hierzu übergeben wir den Teilnehmern eine eigens erstellte Handreichung zu Sportstunden-Ringen im Kiga zur Verfügung, die auf unseren eigenen gemachten Erfahrungen beruhen.

Wir fanden einige Grundschullehrer, die wir von der positiven Wirkung des Ringens auf die Kinder überzeugen konnten. Sie werden in Zukunft, wie vom Lehrplan in Baden-Württemberg vorgesehen, Ringen in den Sportunterricht einfließen lassen.

Im Februar 2017 findet die erste öffentlich ausgeschriebene Fortbildung an o.g. Schule statt zum Thema „Gewaltprävention durch Ringen nach sportlichen Regeln“.

Über die Erzieherfortbildungen erhoffen wir uns, Multiplikatoren zu finden und dass Kinder im Kiga bei den Sportstunden Gefallen am Ringen und den Weg zu uns oder in einen anderen Verein finden.

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