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Sulzbach unterliegt Laudenbach deutlich mit 7 : 32 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Vorstand   
Montag, 5. September 2011

Sulzbach. Der Schweiß floss in Strömen - bei Ringern wie Zuschauern. Allerdings lag das am Freitagabend eher an den klimatisch extremen Bedingungen in der Sulzbacher Schulsporthalle. Der Kampf an sich brachte weder Athleten noch Fans richtig ins Schwitzen. Zu klar waren die Kräfteverhältnisse im Derby zum Saisonstart in der Oberliga. Der Regionalliga-Absteiger RSC Laudenbach behielt in neun von zehn Kämpfen die Oberhand und gewann beim Aufsteiger KSV Sulzbach hoch mit 32:7 (wir berichteten).

"Wir waren von vornherein klarer Außenseiter", sagte Marc Heinzelbecker. "Dann kam auch noch Verletzungspech hinzu. Aber selbst wenn wir komplett durchgerungen hätten, wäre am Laudenbacher Sieg nicht zu zweifeln gewesen", gab sich der ringende KSV-Trainer als fairer Verlierer. Er selbst musste sich in der Klasse bis 84 kg, gr.-röm., in einem Duell gegen einen guten Bekannten mit 0:3-Runden geschlagen geben. Den Grundstein zu seinem Erfolg legte RSC-Rückkehrer Sven Rauch mit einem 1:0 in der ersten Runde, als es Marc Heinzelbecker nicht schaffte, in der angeordneten Bodenlage gegen den Laudenbacher eine Wertung zu erzielen. Die beiden weiteren Runden gingen verdient an Sven Rauch, der auch nach seinem Wechsel von der 2. Bundesliga (Viernheim) in die Oberliga sehr motiviert ist. "In unseren direkten Duellen führt Marc aber noch mit 4:3", sieht sich Sven Rauch mit seinem Kontrahenten nach wie vor auf Augenhöhe. Immerhin gab es rund eineinhalb Stunden nach Ende des Derbys auch für Marc Heinzelbecker noch etwas zu feiern. Er wurde am Samstag 33 Jahre alt.

Auch ein zweiter Schlüsselkampf ging an den RSC. Die Freistilexperten Andreas Osipov (Sulzbach) und Marco Bechtel lieferten sich bis 96 kg ein absolut ebenbürtiges Duell, das in drei von fünf Runden jeweils nach 0:0 durch die so genannte "Zwiegriff-Regel" entschieden werden musste. Am Ende hatte der ringende RSC-Trainer mit 3:2-Runden die Nase vorn. "Klar haben wir mit einem Derbysieg gerechnet, aber nicht in dieser Deutlichkeit", sagte Marco Bechtel. "Es hat sich aber gezeigt, dass wir eine sehr gute Vorbereitung hatten und die Jungs super mitgezogen haben."

Für die Sulzbacher kam erschwerend hinzu, dass sie nur mit neun Mann antreten konnten. KSV-Nachwuchstalent Jan Steffan (60 kg) musste aufgrund einer hartnäckigen Adduktorenverletzung passen und droht auch für den nächsten Kampf in Ladenburg auszufallen.

Auf der Matte mussten dann auch noch die ohnehin nicht hundertprozentig fitten Marc Weingärtner (66 kg, gr.-röm.) mit Außenbanddehnung und Jens Barbara (84 kg, Freistil) mit Schulterproblemen aufgeben. Chancenlos waren die KSV-Athleten Fritz Weingärtner (66 kg, Freistil) gegen Kadir Caliskan und Behrem Bayrakal (74 kg, Freistil) gegen Adam Piela.

Nach Punkten mussten sich Daniel Kohler (55 kg) gegen Florian Losmann und Darius Wisniewski (120 kg) gegen Jürgen Simon geschlagen geben. Der Neu-Laudenbacher feierte damit einen idealen Einstand nach einjähriger Wettkampfpause. "Die Kampfpraxis hat mir gefehlt. Deshalb war ich schon etwas nervös und bin jetzt sehr glücklich über meinen Sieg", strahlte Jürgen Simon. Den einzigen Erfolg für Sulzbach holte Gabriel Benchea (74 kg, gr.-röm.), der Jannik Schmitt überhöht auspunktete.

Bilder von Rainer Steffan hier


KSV II Gegen RSC II endet 13:22

Auch in der Landesliga musste sich der KSV Sulzbach im Duell der zweiten Mannschaften dem RSC Laudenbach mit 13:22 geschlagen geben. 50 kg: Tim Hilkert - Felix Losmann 3:0; 55 kg: Martin Rothe - Florian Losmann 4:0; 60 kg: Pascal Schneider - Torben Zeitz 0:4; 66A kg: Diego Araujo Baldeon - Lukas Schmitt 2:3; 66B kg: Thomas Paul - Luka Christmann 4:0; 74 kg: Tobias Schmitt (kampflos) 0:4; 84 kg: Matthias Seiler - Patrick Horneff 0:3; 96 kg: Mustafa Yilmaz - Achim Krieger 0:4; 120 kg: Heiko Bernd - Marcel Ringel 0:4. bk

Bilder von Rainer Steffan hier


 
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