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Julia Steffan wird 6. beim Weltcuptrnier „GP von Deutschland“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Marc Heinzelbecker   
Sonntag, 12. Juni 2011

Julia Steffan wird 6. beim Weltcupturnier „GP von Deutschland“

 

Eine tolle Leistung bot Julia beim „Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland“ in Dormagen vom 10.-12.06.2011, der längst einen festen Platz im weltweiten Sportkalender einnimmt. Es ist das einzige Ringer-Weltcup-Turnier für Frauen, Juniorinnen und Kadettinnen im Bundesgebiet. Dementsprechend sind Starterfelder mit Olympiasiegerinnen sowie Welt- und Europameisterinnen keine Ausnahme. So auch in Julia´s Gewichtsklasse bis 49 kg. Als Jüngste in Ihrer Konkurrenz musste sie sich, neben nationalen auch mit internationalen Gegnerinnen aus Polen, Frankreich, Russland, Schweden und Norwegen messen. Dass sie sich auch dort behaupten kann stellte sie eindrucksvoll unter Beweis. Im ersten Kampf musste gleich eine Ringerin des polnischen Nationalkaders Mitte der ersten Runde Julia´s Überlegenheit anerkennen. Diesem Schultersieg folgten noch zwei weitere gegen eine Polin und eine Ringerin des Landesverbandes Brandenburg bevor in der 4. Turnierrunde mit Paula Kozlow die amtierende Europameisterin des letzten Jahres (46 kg) als schier unüberwindbare Gegnerin wartete. Bei knappem Punkterückstand kurz vor Ende der ersten Runde wollte Julia mit sehr risikoorientierter Ringweise das Ruder herumreißen und wurde von ihrer erfahrenen Gegnerin ausgekontert und geschultert. Im letzten Poolkampf gegen die bereits international sehr erfolgreiche Französin Laura Belnez entschied sich dann, wer noch das kleine Finale um Platz 3 bestreiten durfte. Julia konnte hier zu Beginn ihre Stärken ausspielen und die erste Runde gewinnen. Ab der zweiten Runde war die Französin taktisch besser auf Julia eingestellt und lies sie mit ihren Aktionen nicht mehr zur Entfaltung kommen. So musste sie nach der dritten Runde eine knappe Punkteniederlage hinnehmen. Im dann noch ausstehenden Platzierungskampf um Platz 5 war die Luft dann doch etwas raus. Gegen ihre russische Gegnerin verlor sie die erste Runde knapp (0:1), die zweite deutlich, was ihr am Ende den 6. Platz unter 16 Starterinnen bescherte.

 
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